Was in ein Kampagnen-Briefing gehört
Eine praxisnahe Checkliste für Briefings, bevor Leitidee und Touchpoints ausgearbeitet werden.
Ein gutes Briefing spart Feedbackschleifen. Es muss nicht lang sein — aber es muss Entscheidungen festhalten, die später teuer werden, wenn sie offen bleiben.
Ziel und Anlass
Schreiben Sie in einem Satz, warum die Kampagne jetzt stattfindet: Sortimentswechsel, Filialeröffnung, Festivaltermin, Fusion. Ohne Anlass entstehen Leitideen, die zu vielen Richtungen passen und zu keiner verbindlich.
Zielgruppe in Alltagssprache
Vermeiden Sie leere Personas. Beschreiben Sie, wen die Botschaft im Alltag erreicht: Filialkunden am Samstagvormittag, Abonnentinnen des Newsletters, Passantinnen an einer bestimmten Plakatstelle. Je greifbarer die Situation, desto brauchbarer Claim und Motiv.
Kanäle und harte Grenzen
Listen Sie Kanäle auf, die wirklich budgetiert sind — und solche, die ausgeschlossen sind. „Social optional“ führt zu Konzepten, die in der Ausarbeitung zerfasern. Ebenso wichtig: Sprachen, rechtliche Vorgaben, bestehende Markenzeichen.
Zeitraum und Freigaben
Nennen Sie den ersten sichtbaren Termin (Schaufensterwechsel, Plakatstart) und wer die Leitidee freigibt. Ohne Freigabeinstanz bleiben Konzeptpräsentationen unverbindlich.
Was Glow Cascadepoint daraus macht
Aus einem vollständigen Briefing entstehen Konzeptrouten mit klaren Ausschlüssen. Fehlt der Anlass oder der Kanalrahmen, beginnen wir das Mandat mit einem Klärungsworkshop — bevor Moodboards gezeichnet werden.